„Streik ist doch geil!“
Donnerstag, 13. März 2008
Im Zeitraum zwischen 5. und 18. März streiken die Berliner Verkehrsbetriebe. – Mich kümmert das zunächst nicht, da ich in London bin. Nach meiner Rückkehr bemerke ich den Streik vorallem durch überlaufene Gehwege, endlose Autoschlangen (samt Gehupe und Fahrradchaos) sowie durch die Unmöglichkeit ein Taxi zu bekommen.
Sicherlich tut mir gut, zu sehen, dass man für die eigene Situation Verantwortung übernehmen kann -ja eigentlich auch muss. Ich wohne in Berlin-Mitte. Der BVGstreik findet für mich haustürnah statt. Aber lieber ein paar Tage Rad gefahren, als in einem ‘Automatenstaat’ leben. Wenn jemandem etwas unhaltbar erscheint. kann er versuchen etwas anderes zu fordern. Und das ist doch auch ganz schön was. -Ich muss kein Kind ernähren, mein Rücken ist abends nicht krumm. Die meisten halten eh die Klappe, bis es gar nicht mehr geht.
- Ich fahre eben ein paar Tage mit dem Rad.